Der «Werkheim-Inklusionsrat» ist startklar!
Teilhabe und Mitwirkung ermöglichen heisst unter anderem, dass alle Beteiligten zu Wort kommen und gehört werden können. Im Werkheim Uster gab es diese Möglichkeit für den Bereich Betriebe bereits seit 2016: Im «Betriebsrat» diskutierten Mitarbeitende mit einer Beeinträchtigung Ideen, Vorschläge und Anliegen aus den verschiedenen Werkheim-Betrieben und setzten sich für ihre Kolleginnen und Kollegen ein. Nun wurde dieser Rat neu organisiert, sodass auch die Anliegen aus dem Bereich Wohnen Gehör finden.
Die neun Räte und ihre Stellvertretungen wurden demokratisch gewählt für die Amtsperiode 2026 bis 2028. Sie sehen ihre Aufgaben darin, Wünsche von Kolleginnen und Kollegen aufzunehmen, Verbesserungsvorschläge einzubringen und ein Bindeglied zur Werkheim-Leitung zu bilden.
An der ersten Sitzung mit allen Ratsmitgliedern und ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern erarbeitete der Werkheim-Inklusionsrat die Grundlagen für die gemeinsame Tätigkeit. Diskutiert wurde über die Frage: Was ist uns wichtig in der Zusammenarbeit? Den Namen hat sich der Rat dann selbst gegeben – und damit direkt klar gemacht, was sein Selbstverständnis ist. Ideen und Wünsche konnten alle Beteiligten einbringen und im Anschluss wurde beim Apéro mit der Werkheim-Geschäftsleitung auf den neuen Rat angestossen.
Dafür setzen wir uns ein
Drei neue, demokratisch gewählte Rätinnen und Räte erklären, warum sie sich im Werkheim-Inklusionsrat engagieren und wofür sie sich einsetzen wollen. Seit Anfang Jahr sitzen neben Vertreterinnen und Vertretern des Bereichs «Betriebe» auch solche des Bereichs «Wohnen» im Gremium.
Als Mitglied im Werkheim-Inklusionsrat kann ich mitreden und die Interessen aus meinem Wohnbereich vertreten. Die erste Sitzung hat mir sehr gut gefallen, es kamen richtig viele Ideen zusammen. Das hat mich motiviert. Es gibt schon Themen zum Anpacken. Wichtig ist für mich, dass wir zusammen etwas hinkriegen. Eigentlich würde ich ganz gerne jeweils das Protokoll der Sitzungen schreiben. Das könnte ich einmal vorschlagen.
Katharina Steiner, Vertreterin Wohnbereich «Hohe Selbständigkeit»
Ich finde es cool, mitreden zu können und es motiviert mich, das mit anderen Menschen zusammen zu tun. Wir können über verschiedene Themen diskutieren. Welches Thema mir besonders wichtig ist, kann ich noch nicht sagen, aber ich freue mich, über neue Sachen im Werkheim zu reden. Ich möchte mitarbeiten und darum habe ich mich auch zur Wahl gemeldet.
David Zbinden, Vertreter Wohnbereich «Pflege»
Schon seit ich im Werkheim Uster arbeite, hat mich der Betriebsrat interessiert. Nun wurde ich in den neuen Werkheim-Inklusionsrat gewählt und ich freue mich sehr darüber. Es ist mir wichtig, dass das Werkheim sich weiterentwickelt und es ist toll, wenn ich mich da einbringen kann. Schön ist auch, dass ich im Rat mit Leuten zu tun habe, die ich sonst im Alltag nicht sehe.
Noemi Labèr, Vertreterin Betrieb «8610 Gastronomie»